
FĂŒr viele Zuschauer wirken sie brutal und ĂŒberflĂŒssig.
FĂŒr Spieler haben sie oft eine klare psychologische Funktion.
SchlÀgereien dienen im Eishockey unter anderem der Emotionsregulation:
Frust, Ărger oder Ohnmacht werden kanalisiert und zwar meist nicht unkontrolliert, sondern ehergezielt.
Gleichzeitig senden sie klare Signale:
đ âBis hierhin und nicht weiter.â
đ âIch stehe fĂŒr mein Team ein.â
Weil körperliche Auseinandersetzungen erlaubt sind, verÀndert sich auch der mentale Rahmen des Spiels.
Spieler bewerten Risiken anders und regulieren sich teilweise selbst: eine Art âRecht und Ordnungâ auf dem Eis.
Dabei ist spannend:
Innerhalb eines Teams können SchlĂ€gereien sogar das Wir-GefĂŒhl stĂ€rken, wenn sie als Zeichen von LoyalitĂ€t erlebt werden.
Dass all das im Eishockey als normal gilt, hat viel mit Tradition und Kultur zu tun, in der NHL noch deutlich stÀrker als in der Schweiz.
đ€ Letzte Woche durfte ich mit Nils HĂ€nggi von 20 Minuten ein Interview zu diesem Thema geben. Wenn dich der psychologische Blick hinter die Kulissen interessiert kannst du dir das ganze Interview in den Kommentaren anschauen.
Was denkst du: Gehören SchlĂ€gereien zum Eishockey oder sollte es ĂŒberdacht werden? âŹïž