
Die Schweiz hat gestern zum zweiten Mal in zwei Jahren den WM-Final verloren.
Eine bittere Enttäuschung, die aber die Errungenschaften dieser Mannschaft nicht schmälern soll.
Mit Patrick Fischer hat sich die Nati stetig entwickelt und ist so stark wie noch nie in der Geschichte des Schweizer Eishockeys.
Und trotzdem fällt mir als Sportpsychologe zum wiederholten Mal auf, wie faszinierend dieser Prozess ist: der Prozess, ein Winner-Mindset zu entwickeln.
Bei HC Rychenberg hatten wir in den letzten Jahren eine ähnliche Challenge. Ein Verein der gefühlt seit immer nichts gewonnen hat, will wieder an die Spitze.
In meinen Erfahrungen als Sportpsychologe beim Schweizerischen Fussballverband und im Unihockey habe ich zu diesem Prozess u.a. folgende drei Punkte gelernt:
⏳ Veränderungen brauchen Zeit – und Erfahrungen: Ein verlorener Final ist nicht verlorene Zeit. Er kann wichtige Erfahrungen liefern.
🥇 Hohe Ansprüche sind unverzichtbar: Unter hohen Anforderungen zu trainieren und spielen formt eine Mannschaft.
🔍 Detailverliebte Arbeit an der Mentalität: Weil das mentale nicht sichtbar ist, wird es oft ein wenig improvisiert. Um erfolgreich zu sein braucht es akribische Arbeit an der Mentalität.
Ich möchte den Eisgenossen trotzdem von Herzen zu einem Top-Turnier gratulieren und hoffe, dass sie dieser Final nächsten Jahr nur noch stärker macht 💪🏻
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